Alkoholismus und wie dieser entsteht

Dabei ist ein wichtiger Aspekt, dass niemand von einem Schluck Alkohol direkt süchtig wird. Denn Alkoholismus entsteht langsam und setzt einen jahrelangen Missbrauch voraus. Doch wie erkennt ein betroffener, dass er vom Alkohol abhängig ist?

Die Umwelt ist wichtig

Wer unter Alkoholismus erkennen die wenigsten Betroffenen, vielmehr ist hier auch die Umwelt sehr wichtig. Dabei ist jemand erst Alkoholiker, wenn er ohne Alkohol nicht mehr auskommt. Dies bedeutet, wenn er jeden Tag Alkohol trinken muss, weil der Betroffene ansonsten Entzugserscheinungen hat. Doch das ist nicht das einzige Anzeichen, sondern es gibt noch mehr Aspekte. So haben Betroffene zunehmend auch Probleme im Alltag und mit ihrem sozialen Umfeld. Viele Betroffene ziehen sich von Freunden und sogar der Familie zurück. Ebenso schaffen die meisten Alkoholiker es nicht mehr, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Das hat häufig die Folge, dass Alkoholiker ihre Arbeit verlieren. Ist ein Alkoholiker an diesem Punkt angekommen, wird sich die Sucht meistens noch verstärken. Doch was kann das Umfeld tun, um einem solchen Menschen zu helfen? Wichtig ist hier, dem Betroffenen schonungslos die eigenen Beobachtungen mitzuteilen. Natürlich wird der Alkoholiker dies leugnen, doch wenn die Umwelt sich zurückzieht, dann wird sich an der Sucht nichts ändern. Vielmehr brechen dann bei vielen Betroffenen alle Dämme, denn diese sehen sich zusätzlich noch als vollkommene Versager. Arbeit, Freunde und häufig die Familie verloren, da bleibt der Alkohol als guter Freund immer noch erhalten. Dabei sind die Ursachen sehr vielfältig, denn manche Menschen werden vom Alkohol nicht abhängig. Andere wiederum brauchen da nicht viel, um dann endgültig abhängig zu sein. Zum einen kann dies genetische Ursachen haben, genauso kann es biochemische Ursachen geben. Psychische Folgen können genauso wie soziale Faktoren können hier eine wichtige Rolle spielen, damit jemand Trost im Alkohol sucht. Natürlich ist dieser Trost ein großer Trugschluss, denn die Abhängigkeit bringt so einige Risiken mit sich. Abhängig ist dies allerdings auch, welchen Alkohol jemand trinkt. Doch ohne Schäden geht das nun einmal nicht, denn der Körper reagiert irgendwann auf den jahrelangen Missbrauch von Alkohol.

Schäden durch Alkoholismus

Denn wohl bekannteste Schaden, den fast alle Menschen schon einmal gehört hat, ist das die Leber geschädigt werden kann. Doch das ist nicht das einzige Organ, das geschädigt werden kann. So kann Alkohol auch Gichtanfälle auslösen oder die Magenschleimhaut stark schädigen. Ebenso greift der Alkoholmissbrauch auf Dauer auch das Gehirn, die Nerven und sogar die Muskeln an. Also ist auf Dauer der gesamte Körper durch den Alkohol gefährdet, was aber durch einen Entzug verhindert werden kann. Genau hier kommt das Umfeld ins Spiel, denn häufig erkennen Alkoholiker ihre Sucht nicht. Daher ist es auch so wichtig, dass sich die Umwelt nicht zurückzieht, sondern aktiv hilft. Natürlich können Freunde und die Familie nur behilflich sein, die Sucht behandeln können nur Profis. Zuerst kommt der körperliche Entzug und dann erst danach der psychische. Nur wer sich in dieser Situation Hilfe holt, der kann die Alkoholsucht besiegen. Allerdings dürfen betroffenen Menschen auch nach Jahrzehnten keinen Alkohol trinken, denn das Gedächtnis speichert die Sucht.

Rick
Keine Kommentare
Posted in:
Interessante Artikel
Comments
There are no comments yet.
Write a comment
Your comment
Name
Email